Altersrückstellungen

Altersrückstellungen werden von der Privaten Krankenversicherung gebildet, um die mit zunehmendem Alter steigenden Krankheitskosten zu finanzieren.

Beim Eintritt in den Tarif liegt der zu zahlende Nettobeitrag über dem eigentlich erforderlichen Risikobeitrag. Aus der Differenz dieser Beträge errechnet sich der Sparbeitrag - die Rückstellung. Wenn im Alter die Krankheitskosten ansteigen und der Risikobeitrag diese nicht mehr decken kann, werden diese fehlenden Anteile aus der gebildeten Altersrückstellung entnommen, um so den Beitrag stabil zu halten.

Seit 2009 können Versicherte in der privaten Krankenversicherung ihre Altersrückstellungen bei einem Anbieterwechsel mitnehmen, wobei der Übertragswert auf die Höhe des Niveaus des Basistarifs begrenzt ist.

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