Doppelversicherung

Schließt der Versicherungsnehmer für ein und dasselbe Interesse auch noch bei einem weiteren Versicherungsunternehmen einen Versicherungsvertrag ab, oder macht von der Versicherungsberechtigung in der GKV Gebrauch, so ist der Versicherungsnehmer gegenüber dem Versicherer verpflichtet, Angaben über die zusätzliche Versicherung zu machen.

Im Schadenfall ist die Versicherungsleistung grundsätzlich auf den tatsächlich erstattungsfähigen Schaden begrenzt (§ 55 VVG: Schaden gilt als Höchstgrenze).
Liegt eine Doppelversicherung vor, wird der Schaden unter den Versicherern aufgeteilt. Die Aufteilung entspricht den Beträgen die der Versicherungsnehmer an den jeweiligen Versicherer zu zahlen hat.

Der Anspruch des Versicherungsnehmers ist auf den tatsächlich entstandenen Schaden begrenzt. Er kann somit trotz Doppelversicherung nicht mehr als Schadensbetrag verlangen.

Hat der Versicherungsnehmer eine Doppelversicherung mit der Absicht sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen abgeschlossen, dann ist der Versicherungsvertrag nichtig.

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